Blick auf drei Arbeiten. Im Vordergrund "Standwache" links davon "Opalk" und im Hintergrund "Teil und Gegenteil" .

Alle Arbeiten bestehen aus verleimter Kartonage die mit Leinöl getränkt oder mit Acrylfarben bemalt wurden.




Die künstlerische Arbeit von Michael Kortländer scheint auf den ersten Blick eine bildhauerische zu sein. Seine Objekte, Plastiken und Installationen dominieren den Raum und bilden Volumen und Körper.
Bei näherer Beschäftigung erweisen sich jedoch die Werke als ambivalent. Sie sind bewusst im Zwischenbereich zwischen Malerei, Zeichnung und Skulptur verortet.
Die ursprüngliche Ausbildung bei dem Maler Gerhard Hoehme an der Düsseldorfer Kunstakademie mag den Ursprung dafür gelegt haben, dass sich Michael Kortländer in der Auseinandersetzung mit Bild und Raum stets im Übergang definiert und sich mit einer eindeutigen Zuordnung zur Malerei oder zur Skulptur nicht zufrieden geben mag.
1953 in Münster geboren
1972- 1978 Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. G. Hoehme
1982 Meisterschüler
Seit 1978 Arbeiten an "Raumbildern" vornehmlich mit Kartonagen
1982-1984 Wilhelm-Lehmbruck-Stipendium
Seit 1985 Arbeitsstipendium des Bundes Deutscher Industrie bei der Europa Carton Ag Düsseldorf
1993-1996 Lehrauftrag an der Fachhochschule Düsseldorf für Plastisches Gestalten
1998 + 2005 Cité International Paris Gastatelier
weitere Informationen unter http://www.michael-kortlaender.de